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VO (EG) Nr. 505/2012 Verwendung konv. Eiweiß-Futtermittel für Schweine und Geflügel

Die VO (EG) Nr. 505/ 2012 der Kommission vom 14.06.2012 regelt im Schwerpunkt die Verwendung von konventionellen Futtermittelausgangserzeugnissen rückwirkend ab dem 01.01.2012 sowie von Futtermittelzusatzstoffen in der Tierernährung. Demnach entfallen die bisherigen Anhänge V und VI der VO (EG) Nr. 889/2008 komplett und sind durch neue Anhänge V und VI ersetzt worden. Der Anteil von Futtermitteln aus dem eigenen Betrieb oder aus Unternehmen der Region erhöht sich für Pflanzenfresser auf mindestens 60%, für Schweine und Geflügel auf mindestens 20%. Außerdem gilt für Schweine und Geflügel, dass in deren Jahresrationen bis zum 31.12.2014 maximal 5% der Trockenmasse der Futtermittel landwirtschaftlichen Ursprungs nichtökologische/ nichtbiologische Eiweiß- Futtermittel enthalten dürfen. Die Bezeichnungen gemäß Artikel 23 Absatz 1 der VO (EG) Nr. 834/2007 (”öko”/ “bio”) und das EU- Bio- Logo können auf verarbeiteten Futtermitteln nur noch verwendet werden, wenn alle Bestandteile pflanzlichen und tierischen Ursprungs aus ökologischer/ biologischer Produktion stammen.

Bienen muss für die Überwinterung genügend Honig und Pollen aus der eigenen Produktion zur Verfügung gestellt werden. Ist das Überleben des Volkes klimabedingt gefährdet, dürfen ökologischer Honig, ökologische Zuckersirupe oder ökologischer Zucker zugefüttert werden.

VO (EG) Nr. 505/2012

VO (EU) Nr. 203/2012 “Wein- Verordnung”

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 203/2012 der Kommission vom 08.03.2012 zur Änderung der VO (EG) Nr. 889/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Durchführungsvorschriften für ökologischen/ biologischen Wein

Ab 01.08.2012 werden die Richtlinien für die ökologische Weinherstellung rechtswirksam werden. Diese legen bestimmte Produktionsverfahren und Zusatzstoffe fest und sollen die Kennzeichnung der Weine als Bio- oder Öko- Wein ermöglichen. Demzufolge sind Bio- Weine dann auch mit EU-Bio-Logo, Herkunftsangabe und Bio- Code- Nummer zu kennzeichnen.

Bei der Bio- Weinbereitung muss u.a. zukünftig auf Sorbinsäure verzichtet werden. Sulfite zur Konservierung dürfen nur in geringerer Menge zugesetzt werden als bei herkömmlichen Weinen. Der zulässige Höchstgehalt an Sulfit ist abhängig von der Art des Weines (rot, weiß, rose) und vom Restzuckergehalt.

VO (EG) Nr. 203/2012-Weinbereitung

VO (EG) Nr. 126/2012

VO (EG) Nr. 126/2012 zur Änderung der VO (EG) Nr. 889/2008 hinsichtlich der Bescheinigungen und zur Änderung der VO (EG) Nr. 1235/2008 hinsichtlich der Sonderregelung für die Einfuhr von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen aus den Vereinigten Staaten von Amerika

Mit Wirksamkeit zum 01.06.2012 werden die Vereinigten Staaten von Amerika in das Verzeichnis der anerkannten Drittländer (in Anhang III) der VO (EG) Nr. 1235/ 2008 aufgenommen, was eine wesentliche Vereinfachung des Importes der dort erfassten Erzeugnisse aus den USA zur Folge hat. Ebenfalls ab diesem Zeitpunkt entfällt für den USA- Export  von Öko- Produkten, die im gegenseitigen Anerkennungsabkommen definiert worden, die Notwendigkeit einer NOP- Zertifizierung. Tiere aus Aquakulturen und verarbeitete Aquakulturerzeugnisse sind von der neuen Regelung generell ausgenommen. Für die definierten Ausnahmen (z.B. Äpfel und Birnen aus den USA, tierische Ökoprodukte aus der EU) wird es zur Erleichterung des jeweiligen Marktzuganges ergänzende Bescheinigungen zur Artikel-29- Bescheinigung geben, welche die Überprüfung besonderer Produktionsverfahren in diesen Bereichen darstellen (siehe z.B. neuer Anhang XIIa und XIIb).

VO (EG) Nr. 126/2012

VO (EG) Nr. 1267/2011

VO (EG) Nr. 1267/2011 zur Änderung der VO (EG) Nr. 1235/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Einfuhren von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen aus Drittländern

Mit o.g. Verordnung wurde erstmals ein Verzeichnis von in Drittländern tätigen Kontrollstellen und Kontrollbehörden veröffentlicht, welche den Öko-Kontrollstellen und zuständigen Kontrollbehörden in der EU und in anerkannten Drittländern (Anhang III der VO (EG) Nr. 1235/2008) gleichgestellt wurden (Äquivalenzverzeichnis von Kontrollstellen in Drittländern). Dieses Verzeichnis ergänzt als Anhang IV die VO (EG) Nr. 1235/ 2008 und wird rechtswirksam ab dem 01.07.2012. Das System der einzelstaatlichen Vermarktungsgenehmigungen ist aber nach wie vor möglich für Erzeugnisse, die von Kontrollstellen kontrolliert wurden, welche nicht in Anhang IV enthalten sind bzw. keine der Erzeugniskategorien des Anhang IV angehören.

VO (EG) Nr. 1267/ 2011

VO (EG) Nr. 1084/2011

VO (EG) Nr. 1084/2011 zur Änderung und Berichtigung der VO (EG) Nr. 1235/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Einfuhren von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen aus Drittländern

Die Änderungen o.g. VO beziehen sich auf Berichtigungen des Eintrages „Kanada“ im Anhang III der VO (EG) Nr. 1235/ 2008 (Verzeichnis der Drittländer, deren Produktionsregelung und Kontrollmaßnahmen für die ökologische Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten als gleichwertig mit denen der EU anerkannt worden sind), sowie auf eine Änderung der für das Kontrollsystem zuständigen Behörde in Tunesien.

VO (EG) Nr. 1084/2011 Änderung Drittlandverzeichnis

VO (EG) Nr. 590/2011 zur Änderung der VO (EG) Nr. 1235/2008

Mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich des Verzeichnisses der Regelung der Einfuhren von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen aus Drittländern

Die Änderungen o.g. VO bezüglich der VO (EG) Nr. 1235/2008, in welcher der Import von Bio- Produkten in die EU geregelt wird, beziehen sich auf die Ergänzung neuer Kontrollstellen in Costa Rica, Indien, Israel, Japan und Tunesien sowie auf die Aufnahme von Kanada in das Verzeichnis der Drittländer , deren Produktionsregelung und Kontrollmaßnahmen für die ökologische Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten als gleichwertig mit denen der EU anerkannt worden sind. Die Aufnahme Costa Ricas und Neuseelands in o.g. Verzeichnis ist für einen unbegrenzten Zeitraum verlängert worden. Der Anhang III der VO (EG) Nr. 1235/2008 wurde entsprechend der dargestellten Anträge geändert und ergänzt.

VO (EG) Nr. 590/2011

VO (EG) Nr. 344/2011 der Kommission vom 08.April 2011

Die o.g. Verordnung präzisiert die Verwendungsvorschriften des Artikel 57 Absatz 2 der VO (EG) Nr. 889/2008 für das EU-Bio-Logos zu Kennzeichnungszwecken von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen. Demnach ist das EU-Bio-Logo nicht nur für Erzeugnisse, die im Einklang mit den Anforderungen der Verordnungen (EG) Nr. 834/ 2007, (EG) Nr. 1235/ 2008 zu verwenden, sondern ebenfalls nur von Unternehmern, die ihren Betrieb einem Kontrollsystem für ökologische/ biologische Landwirtschaft unterstellt haben, das die Anforderungen an das Kontrollsystem gemäß der VO (EG) Nr 834/ 2007 erfüllt.

Des Weiteren wurde die Übergangszeit gemäß Artikel 95 Absatz 8 der VO (EG) Nr. 889/2008 für die Kennzeichnungsvorschriften von Wein, welcher aus ökologisch/ biologischen Trauben gewonnen wurde, hinsichtlich der prozentuellen Angabe der Anteile von ökologischen/ biologischen Zutaten sowie der Verwendung der Codenummer bis zum 31.07.2012 verlängert.

Rosmarinextrakt aus ökologischer/ biologischer Produktion und unter Verwendung von Ethanol als Extraktionsmittel ist als Lebensmittelzusatzstoff in den Anhang VIII Abschnitt A der VO (EG) Nr. 889/2008 aufgenommen worden.

VO (EG) Nr. 344/ 2011

VO (EG) Nr. 471/2010 zur Änderung der VO (EG) Nr. 1235/2008 hinsichtlich des Verzeichnisses der Drittländer

Die Änderungen o.g. VO bezüglich der VO (EG) Nr. 1235/2008, in welcher der Import von Bio- Produkten in die EU geregelt wird, beziehen sich auf die Namensänderung einer australischen Kontrollstelle, die in den Anhang III der VO (EG) Nr. 1235/2008 übernommen wird, sowie auf die Aufnahme von Japan in das Verzeichnis der Drittländer , deren Produktionsregelung und Kontrollmaßnahmen für die ökologische Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten als gleichwertig mit denen der EU anerkannt worden sind.

VO (EU) Nr. 471-2010_Drittlaender.pdf

Verordnung (EU) Nr. 271/2010 vom 24.03.2010 zum EU-Bio-Logo und zur neuen Bio- Code- Nummer

Hier finden Sie die Änderungsverordnung zur VO (EG) Nr. 889/2008 hinsichtlich des Logos der Europäischen Union für ökologische Produktion (infolge EU-Bio-Logo genannt). Ähnlich wie beim deutschen Bio- Siegel auf der nationalen Ebene setzt die EU mit dem neuen EU-Bio-Logo auf einen hohen Wiedererkennungseffekt beim Verbraucher. Es soll auf europäischer Ebene für ein Öko- Produkt stehen, dass vollumfänglich den europäischen Normen für den ökologischen Landbau entspricht und dessen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs mindestens zu 95 Gewichtsprozent aus ökologischer Herkunft sind.

Demnach müssen vorverpackte Öko- Lebensmittel - das heißt alle Endverbraucherverpackungen sowie Produkte, die an gemeinschaftliche Einrichtungen abgegeben werden - ab dem 01.07.2010 mit dem neuen EU-Bio-Logo gekennzeichnet werden. Dagegen darf für die Auslobung von Umstellungsware und verarbeiteten Erzeugnissen mit eingeschränkter Bio- Auslobung wie Jagd- und Fischereierzeugnisse, Erzeugnisse mit ökologischen Einzelzutaten oder auch  Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau das EU-Bio- Logo nicht verwendet werden. Für die Auslobung vorverpackter ökologischer Importware (Erzeugnisse aus Drittländern) und unverpackter Bioprodukte (aus der EU stammend oder importiert) ist die Verwendung des EU- Bio-Logos fakultativ.

Die Gestaltungsrichtlinien für das EU-Bio-Logo - auch in Bezug auf Größe, Farbe und Kombination mit nationalen (z.B. das deutsche Biosiegel) bzw. privaten Logos (z.B. Verbandszeichen) - enthält der neue Anhang XI Teil A der VO (EG) Nr. 889/2008, der ebenfalls Bestandteil der VO (EU) Nr. 271/2010 und hier abrufbar ist.

Nach den Verwendungsvorschriften ist das neue EU-Bio-Logo auf allen Verpackungen mindestens 1 Mal verpflichtend zu etikettieren. Das heißt, dass unter dem EU-Bio- Logo im selben Sichtfeld die jeweilige Bio-Code- Nummer der Kontrollstelle, die die letzte Erzeugungs- oder Aufbereitungshandlung für das Ökoprodukt kontrolliert hat, erscheinen muss. ACHTUNG: ab dem 01.07.2010 gelten neue Bio-Code-Nr. in standardisiertem Format, geregelt im neuen Anhang XI Teil B der VO (EG) Nr. 889/2008 → für Grünstempel® ist das die DE-ÖKO-021. Desweiteren ist unmittelbar unter der Code-Nr. die Herkunftsbezeichnung (Möglichkeiten: „EU-Landwirtschaft” / „Nicht-EU-Landwirtschaft” / „EU-/Nicht-EU- Landwirtschaft” /ersetzend oder ergänzend ist die Angabe des Ländernamens möglich, wenn alle landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe in demselben Land erzeugt wurden - Zutaten, die weniger als zwei Gewichtsprozent der Gesamtmenge Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs ausmachen, können außer Acht gelassen werden) verpflichtend vorgeschrieben. Die Angabe der Herkunft darf nicht auffälliger als die Verkehrsbezeichnung des Erzeugnisses erscheinen.

Diese Angaben sind auch für importierte Bio- Produkte aus Drittländern verbindlich, wenn für sie zu Auslobungszwecken das EU- Bio- Logo genutzt wird.

Kennzeichnung im selben Sichtfeld:

  • EU-Bio-Logo
  • die neue Bio-Code-Nummer (z.B. “DE-ÖKO-021″)

unmittelbar unter der Code-Nummer:

  • Angabe der Herkunft (Möglichkeiten):

- „EU-Landwirtschaft”: landwirtschaftliche Ausgangsstoffe wurden in der EU erzeugt
- „Nicht-EU-Landwirtschaft”: landw. Ausgangsstoffe wurden außerhalb der EU (im Drittland) erzeugt
- „EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft”: landw. Ausgangsstoffe wurden z.T. in der EU und z. T. im Drittland erzeugt
- Angabe des Ländernamens (ersetzt bzw. ergänzt Angabe „EU” oder „Nicht-EU”): alle landw. Ausgangsstoffe wurden in demselben Land erzeugt

Ebenfalls neu geregelt wurden die Aufbrauchfristen für Vorräte von Bio-Erzeugnissen, die vor dem 01.07.2010 produziert, verpackt und gekennzeichnet wurden sowie für Verpackungsmaterial. Demnach können solche Vorräte in Verkehr gebracht werden, bis sie aufgebraucht sind, wogegen Verpackungsmaterial, welches nach den VO (EWG) Nr. 2092/91 oder VO (EG) Nr. 834/2007 hergestellt wurde, nur bis zum 01.07.2012 für Bio-Produkte weiterverwendet werden darf.

Bio Logo

Verordnung (EG) Nr. 710/ 2009 vom 05.08.2009

In der VO (EG) Nr. 834/ 2007 wurde der Geltungsbereich der Öko- Verordnung seit dem 01.01.2009 unter anderem auf die Produktion von Tieren und Meeresalgen in ökologischer/ biologischer Aquakultur ausgedehnt. Die gemeinschaftlichen Produktionsvorschriften für ökologische Aquatiere finden sich nun in der Änderungsverordnung VO (EG) Nr. 710/ 2009 vom 05.08.2009 wieder. Diese können Sie hier aufrufen:

Aquakulturvorschriften 08-09.pdf

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